“Islamophobe” Gewalt
Thursday, July 26th, 2007Groß war die Aufregung, als im September 2006 in Wien eine Bombenattrappe vor dem Vereinslokal der Muslimischen Jugend, dem Jugendverband der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, gefunden und von der Polizei aus Sicherheitsgründen gesprengt wurde. Das Paket trug die Aufschrift „4. Juli 1926 Weimar“. Die Islamische Glaubensgemeinschaft stufte den „hasserfüllten und bedrohlichen Akt“ als „sehr ernst“ ein und erklärte, „sich von islamfeindlichen Umtrieben nicht einschüchtern lassen“ zu wollen. Von einem „offenbar rassistisch motivierten Anschlagsversuch“ wusste das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes zu berichten. Politiker und die üblichen Vertreter der Zivilgesellschaft zeigten sich äußerst besorgt und warnten allenthalben vor den Gefahren der „Islamophobie“.